Mit einem lauten Aufprall kam der Fahrstuhl zum Stehen. Jasper warf einen verzweifelten Blick durch das Loch in dem Fahrstuhldach. Die letzten Schrauben hatten ich gelöst und die Luke fehlte. Sie mussten tief gefallen sein. Jasper nahm an, dass sie Keller, vielleicht auch etwas höher waren. Aber irgendwo hatte der Fahrstuhl ja sein Ende. Er dachte nu kurz darüber nach, aber im Gründe bot er Alice nur Halt und sie ihm. Und so war es richtig. Langsam, vor Angst und Schreck zitternd ließ Alice Jasper los und sackte auf dem Boden zusammen. Sie rollte sich auf den Rücken ab und streckte Arme und Beine von sich. Edward und Bella, die bisher nur aneinander geklammert dagestanden hatten, breiten sich aus der verkrampften Umarmung der Furcht und musterten Alice. „Was…“, Bellas belegte Stimme brach. Sie setzte noch mal an: „Was machst du da?“ Alice sah zu der hübschen Brünetten auf. „Als meine Schwester und ich einmal in London waren sind wir in ein Gruselkabinett gegangen. Das hatte auch einen Fahrstuhl. Es gab einen Stromausfall…und Cynthia machte genau das. Ich weiß nicht wieso sie es tat. Aber es half ihr die Ruhe zu bewahren. Und jetzt fühle ich mich ihr auf diese Weise verbunden. Es ist etwas, was sie getan hätte und…“, Alice wurde immer leiser und letztendlich erstickte sie ihre orte in Tränen. Hilfe suchend streckte sie ihre Arme aus. Jasper ergriff ihre Hände und zog sie erneut zu sich. „Hm…ich bin ein Einzelkind.“, meinte Bella und lehnte sich an die Wand. Die Arme verschränkte sie vor der Brust. Anscheinend versuchte Bella das, was sie alle auch taten: Die Gefühle hinter einer lässigen Maske zu verstecken. Doch immer wieder schien das Wahre durch. „Ich finde wir sollten über Positives reden. Das lenkt uns von diesen trübsinnigen Gedanken ab.“, murmelte sie auf Edwards Füße starrend. Offensichtlich wollte Bella Blickkontakt vermeiden, damit man ihre Verletzlichkeit in diesem Moment nicht sah. Zitternd atmete sie aus. Das machte ihren wirklichen Zustand merkbar. „Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen. Jeder kannte jeden. Ich bin über die Straße gegangen und jemand ruft „Hey, Bella!“. Einfach so „Hey, Bella!“. Und man erwidert den Gruß. Und man wundert sich nicht, dass er Gegenüber deinen Namen weiß. In so einer Stadt bin ich aufgewachsen. Seit ich 14 war hegte ich den Traum an die NYU zu kommen. Aber ich musste dafür raus aus Forks. Alles hat seinen Preis. Doch es war auch befreiend. Ich fand Freunde und verliebte mich. Er lud mich zu einem Picknick in den Central Park ein. Es war der glücklichste Tag in meinem Leben, wir waren bereits ein Jahr zusammen. Unser Jubiläum. Auf der Rückfahrt hatten wir so viel Spaß. Bis ein Auto aus der Seitenstraße kam. Nach…“, Bella brach ab und sah jeden an. „War wohl doch keine gute Idee…“, murmelte sie, aber Edward ging zu ihr und legte einen Arm um sie. „Rede ruhig weiter, wir hören zu.“ Bela atmete ruhig, hörte aber auf Edward und setzte ihre Erzählung fort: „Nach dem Unfall war ich zwei Monate leblos. Ich hatte mein Studium unterbrochen. Er ist gestorben…ich…ich konnte nicht mehr. In der NYU waren all unsere Erinnerungen. Nach diesen zwei Monaten wechselte ich auf eine andere Uni und fing hier an zu arbeiten. Aber hätte ich…“ „Shh.“, unterbrach Edward sie sanft. Bella lehnte sich an ihn und wimmerte leise. Wohl eher wegen den Erinnerungen, das wusste Jasper. Bella war eine starke Frau. Es mussten schlimme Dinge passiert sein, dessen war Jasper sich bewusst. Er hatte in der Regel eine gute Menschenkenntnis. Edward und Bella standen da und hielten sich. Blech wurde beiseite gestoßen. Ein Echo hallte im leeren Schacht wieder. „Hallo?“, rief eine tiefe Männerstimme von oben. Die Rettung?
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